Hilfe bei der Pflege zu Hause

"Ich bin sehr zufrieden mit der mofa. Ich weiß immer wer kommt. Es ist immer gut, wenn man Leute hat, auf die man sich verlassen kann."

Ursprünglich als Behinderten-Selbsthilfe-Initiative gegründet, hat die mofa bereits Mitte der 80er Jahre begonnen ältere Menschen ambulant zu pflegen. Heute sind etwa 40 Prozent der mofa-Kunden klassische Pflegefälle. Viele sind hochaltrig und haben Mehrfacherkrankungen und –behinderungen. Der Einstieg in die Pflege erfolgt häufig über die Haushaltshilfe.

Wie auch bei Familie K. Irmgard K. und ihr inzwischen verstorbener Mann kamen 1995 zur mofa. Zweimal in der Woche half die mofa dem Ehepaar im Haushalt. Drei Jahre später brauchte die heute 97-Jährige auch Hilfe beim Duschen. Nach einem Krankenhausaufenthalt wünschte sich Irmgard K. eine Nachtwache, weil sie sich alleine in der Wohnung dann sicherer fühlt.

"Das ist sehr beruhigend für mich, dass immer jemand bei meiner Mutter ist, auch gerade in der Nacht"

Die alte Dame ist geistig rege, stark sehbehindert und benötigt deshalb mehrmals täglich Unterstützung. Tochter Elgin K. betreut sie zusätzlich, ein Glücksfall. Sie hat ihr Büro im Elternhaus, kann täglich nach der Mutter sehen, ohne ganz auf ihr Berufs- und Privatleben verzichten zu müssen. Mit 97 Jahren trotz vieler Handicaps noch in den eigenen vier Wänden zu wohnen, empfinden Mutter und Tochter als großen Segen.

Erfahrungen in der Kurzzeitpflege haben gezeigt, dass die ambulante Versorgung die optimale Lösung ist.